Erste-Hilfe | Üben für den Notfall.

Erste-Hilfe Kurs in Forst (Lausitz)Bild: Christian Müller

Im Ausbildungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz in Forst (Lausitz) absolvierten die zukünftigen Jugendgruppenleiter_innen am 22. und 23. August einen Erste-Hilfe Kurs. Der Kurs ist Bestandteil der diesjährigen Jugendgruppenleiter_innenausbildung (JuLeiCa), die von Döbern-Lands Jugendkoordinator Christian Müller organisiert wird.

Die jugendlichen Teilnehmenden, die vorwiegend aus Döbern-Land kommen, leiten in ihrer Freizeit Jugendclubs. Sie engagieren sich, damit auch in Zukunft junge Menschen Treffpunkte und Angebote im ländlichen Raum nutzen können.

Steffen Krumpa, von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), war nach Forst (Lausitz) gekommen, um die Teilnehmenden fortzubilden.  Doch bevor es an die praktischen Handgriffe ging, gab es einen Theorie-Input.

Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, wird manchmal überrascht. Das wissen die zukünftigen Jugendgruppenleiter_innen. Im Notfall einen klaren Kopf behalten und wissen, was zu tun ist, kann Leben retten. Krumpa berichtete von Ferienlagern, Strandpartys und anderen Veranstaltungen, wo er selbst regelmäßig im Einsatz ist und immer wieder in Notsituationen Hand anlegen muss. Alltagsgeschichten brachte der Referent in die Runde, sodass der Theorieblock wie im Fluge verging.

Das Ausbildungszentrum bietet auf dem Hof viel Platz. Schnell waren Decken ausgebreitet und ran ging‘s ans Üben.

Erste-Hilfe Kurs in Forst (Lausitz)

Erste-Hilfe Kurs in Forst (Lausitz)Das war gar nicht so leicht, denn an einer Puppe Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen kostet ganz schön Kraft. Da kamen die Jugendlichen ordentlich ins Schwitzen. Anfangs etwas zaghaft und dann ganz beherzt ging‘s an‘s Werk. Bestandteil des Trainings waren natürlich auch, die Schocklage, stabile Seitenlage oder Helmabnahme bei einem Motoradunfall. Das sind Elemente, die neben aller Ernsthaftigkeit, natürlich auch viel Platz für Spaß und Scherze lassen.

Am Sonntag Nachmittag war es dann geschafft. Die Teilnehmenden fühlten sich in der Lage, in Notfällen zu helfen. Sie hatten mehr Sicherheit im Handeln erlangt und sind nun gut gerüstet.

Das Wochenende war Teil eines Kooperationsprojektes zwischen dem Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V. und den Fachbereichen Kinder, Jugend und Familie, sowie Ordnung, Sicherheit und Verkehr des Landkreises Spree-Neiße.